Ein wahrgewordener Kindheitstraum

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Ein wahrgewordener Kindheitstraum

Nach 25 Jahren Berufserfahrung, in denen die gelernte Steuerfachangestellte Janine Peine jede Position in Kanzleien von der Fachangestellten bis zur Steuerberaterin durchlaufen hat, wagte Sie 2021 den Schritt und entschloss sich zu einem Neuanfang bei ETL ADVISION. Eher zufällig rutschte sie nach der Elternzeit ihres heute 16-jährigen Sohnes in die Beratung in der Gesundheitsbranche. Doch daraus entwickelte sich schnell eine Leidenschaft.

Frau Peine, die meisten Leute verbinden mit dem Thema Steuern eher unangenehme Verpflichtungen. Was begeistert sie an diesem Beruf?
Steuern sind seit klein auf mein Lieblingsthema. Ich wollte Steuerberaterin werden seitdem ich Grundschülerin bin, das ist auch nachgewiesen in diversen Poesiealben aus dieser Zeit. Ich wusste, die haben einen großen Schreibtisch, einen Ledersessel und eine Rechenmaschine und das fand ich toll. Ich hatte auch schon immer eine Affinität für Zahlen und in der Steuerberatung müssen wir auch strukturiert denken können, das kann ich gut und das macht mir Spaß. Die Vorurteile, Steuerberatung wäre langweilig und spießig, kann ich nicht bestätigen. Okay, spießig bin ich vielleicht schon manchmal, aber langweilig? Das würde ich nicht unterschreiben. Meine Familie behauptet zumindest das Gegenteil und hält mich schon manchmal für etwas verrückt.

Nachdem Sie Ihr Steuerberaterexamen abgeschlossen hatten, entschieden Sie sich schnell dafür, die Qualifikation zur Fachberaterin im Gesundheitswesen zu absolvieren. Was hat Sie dazu motiviert?
Weil mir die Arbeit mit den Mandanten in der Branche viel Spaß macht, wollte ich auch noch mehr Wissen haben als das, was das klassische Steuerrecht abbildet. Die Fachberaterfortbildung ging über sechs Monate und da bekommt man ganz viel über das Gesundheitswesen allgemein vermittelt und das fand ich sehr wichtig. Wie ist das Gesundheitssystem aufgebaut? Woher bekommt der Arzt sein Geld? Wie funktioniert die Abrechnung? Was gibt’s für medizinische Begriffe? Dadurch habe ich dann auch viel mehr Verständnis für die Mandanten in der Branche entwickelt.

Mit der Zeit wurde das Gesundheitswesen Ihr Steckenpferd und Sie zu einer versierten Steuer- und Fachberaterin. Was ist Ihnen am Wichtigsten in der Zusammenarbeit mit Mandanten?
Das wichtigste ist Zuverlässigkeit und Erreichbarkeit, finde ich. In der praktischen Arbeit habe ich früh erfahren, wie wichtig es ist, dass die Mandanten mit ihren Fragen schnell einen Ansprechpartner haben und eine klare und zuverlässige Antwort bekommen.

Vor Ihrem Wechsel zu ETL ADVISION leiteten Sie eine Niederlassung in Lüneburg und waren eigentlich nicht auf der Suche nach einer beruflichen Veränderung. Was hat Sie schließlich zu ETL geführt?

Ich wurde von ETL angesprochen und das Angebot „Raus aus dem Tagesgeschäft einer Steuerberaterin hin zu strategischen Entscheidungen und kreativem Denken“ hat mich gelockt. Ansprechpartner für Kanzleien zu sein, die Außendarstellung weiterzuentwickeln und Produkte zu suchen, mit denen die Beratung in der Kanzlei noch spezialisierter angeboten werden kann – das fand ich wahnsinnig spannend. Anders denken, weiter und größer denken und die Möglichkeiten, die die ETL-Gruppe bietet, haben mich letztendlich überzeugt, sodass ich den Schritt gewagt habe und komplett zu ETL gewechselt bin. Und es gefällt mir wahnsinnig gut.

Trotz aller Leidenschaft für die Themen Steuern und Gesundheitswesen gibt es natürlich auch bei Ihnen Aufgaben, auf die Sie gut und gerne verzichten würden. Welche wären das?
Ich arbeite sehr gerne mit Texten, aber was ich nicht so mag, ist dieses unentwegte Korrekturlesen. Ich versuche, nichts aufzuschieben und unangenehme Aufgaben zuerst zu machen und das gehört für mich dazu. Da bin ich immer sehr dankbar und froh, wenn sich jemand im Team findet, der mir das abnimmt. Aber mit einem Latte Macchiato am Morgen gehen mir auch unliebsame Aufgaben leicht von der Hand.

Seit einem Jahr sind Sie nun bei ETL. Was unterscheidet ETL von früheren Arbeitgebern?
Die Unterstützung in der ganzen ETL-Gruppe ist der Wahnsinn. Egal zu welchem Thema, es findet sich immer jemand im Netzwerk, der einem hilft. Durch den Austausch innerhalb der Teams und gemeinsames Brainstormen, kommen kreative Ergebnisse zu Stande. Ich mag dieses visionäre Denken und die Frage: Wie kann sich ETL ADVISION weiterentwickeln? Die Visionen dann Schritt für Schritt umzusetzen, macht mir Spaß. Und obwohl es ein Riesenunternehmen ist, können Entscheidungen schnell getroffen werden. Die Wege sind kurz. Auch die Kombination aus Rechtsanwälten und Steuerberatern, alle spezialisiert, gibt nochmal ganz andere Möglichkeiten. Zusammengefasst würde ich sagen, das Besondere an der ETL-Gruppe sind: Das Netzwerk, das Team und das Engagement. Ich erlebe es das erste Mal, dass ich Sonntagabend nicht denke: „Oh nein, morgen ist schon wieder Montag.“

Eine gesunde Portion Mut und Kreativität, aber auch strukturiertes Arbeiten und Verlässlichkeit, sind die Eigenschaften, die Janine Peine ausmachen. Diese helfen ihr als Leitung von ETL ADVISION tagtäglich dabei, neue Ideen und Impulse zu entwickeln, die die Beratung im Gesundheitswesen voranbringen und zukunftsfähig machen.

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